........................................................................................................................................................................................................................................................................................

 

 

 

 

NEWS (neueste/wichtigste Meldungen oben, der Rest ist eingeordnet)
 

 

  Am 9. Juli rollte ein brennender Arbeitstriebwagen führerlos durchs Kinzigtal. Der Zug war auf der Fahrt von Villingen nach Offenburg, als Rauch ausbrach. Weitere Infos und Videos:   Klick!    Klick!    Klick!    Klick!     Klick!

 

 

 

 

 

Regionalverkehr

 

  In den Jahren 2018 und 2019 gab es bekanntermaßen zwei Fahrradexpreß-Zugpaare von Ulm nach Donaueschingen. Zum Fahrplanwechsel  2020 wurde der Zweistundentakt im Donautal allerdings wochentags zeitweise auf einen Stundentakt verdichtet. In diesem Zusammenhang erhielt die 218er mit ihren n-Wagen einen neuen Umlauf. Dann kam Corona und alles wurde abgesagt. Anschließend hat irgendwer gemerkt, daß die guten alten n-Wagen mit ihren schwergängigen Türen wahre Todesfallen sind und im DB-Konzern vorsichtshalber nicht mehr eingesetzt werden sollen (was sagen eigentich die Jungs&Mädels beim Fernverkehr zu ihren BistroCafes?!), die betreffenden Züge wurden mit Triebwagen gefahren. 

Ende Juli kam dann heraus, daß die n-Wagen tatsächlich nicht mehr zurückkehren werden, stattdessen soll unten stehender Umlauf während der Sommerferien sowie wochenends bis Ende Oktober mit Doppelstockwagen fahren. Neu wird nun zwei Stunden später als bislang gedieselt, das heißt Ulm ab 10:17 und 16:17 / Donaueschingen ab 13:21 und 19:21 Uhr.

Kommentar: Es ist beachtlich, wie schnell man eine Lösung gefunden hat. Allerdings finde ich als Außenstehender, daß die Fahrzeiten für die Durchschnittsradler in beide Richtungen deutlich zu spät sind (wer will schon abends um acht ausm Donautal heim?). Man wird das Gefühl nicht los, als daß man sich mit möglichst geringen Kosten ein Feigenblatt ins Schaufenster hat stellen wollen...

 

In den Sommerferien, sowie an Wochenenden bis Ende Oktober mit 218 und Dostos (wenn nicht doch mal wieder 612 odr 628 aushelfen)

Ulm - RE 22596 - Donaueschingen - RE 22597 - Ulm - RE 22598 - Donaueschingen - RE 22599 - Ulm.

 

 

 

 

  Im Dezember 2016 wurde ein Gutachten vorgestellt, welches die Erweiterung des Rinszugs bis St. Georgen empfiehlt. Dadurch könnten Direktverbindungen bis Rottweil angeboten werden. Eine Verlängerung der HzL-Züge bis zur Sommerau oder gar bis Triberg soll sich aber nicht lohnen. Presseberichte: Eins und Zwei und noch ein ausführlicher Bericht aus der Drehscheibe (Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der DS-Redaktion):

"

Inzwischen liegen die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie für eine Verlängerung des Ringzugs von Villingen nach St. Georgen mit vier zusätzlichen Haltepunkten vor. Insgesamt gehen die Gutachter von Kosten in Höhe von mindestens 10 Mio. Euro netto aus. Werden zusätzlich Aufzüge und weitere optionale Bahnsteigzugänge errichtet, ist mit 12 Mio. Euro zu rechnen. Die Räte des Schwarzwald-Baar-Kreises wollen die Ringzug-Verlängerung in das im Entstehen befindliche Konzept „Zukunft Ringzug“ einbinden, über das in der nächsten Mel­dung berichtet wird.

Doch zunächst ein Blick auf die geplanten vier neuen Stationen, die alle je zwei Außenbahnsteige mit 120 m Länge, 55 cm Höhe und 2,5 m Breite erhalten. Villingen West entsteht unmittelbar westlich der Brücke über die Richthofenstraße, von der aus auch der Zugang erfolgt. Neben der schon vorhandenen Besiedlung soll in fußläufiger Entfernung in naher Zukunft neben Wohnungen auch ein städtisches Dienstleistungszentrum entstehen, in das die beiden Rathäuser der Doppelstadt Villingen-Schwenningen verlagert werden. Arbeitstäglich wird eine vierstellige Zahl an Ein- und Aussteigern prognostiziert. Der Hp Peterzell Schoren ist im Bereich der früheren Station Peterzell-Königsfeld um km 75,3 etwa 200 m nördlich des Bahnübergangs der Groppertalstraße geplant. St. Georgen Industrie liegt um die Eisenbahnüberführung Bruderhausweg in km 72,4.

Während diese drei Stationen recht problemlos in der Umsetzung sind, ist die Situation beim Hp Peterzell Dorf etwas komplexer. Neben Zwängen durch die Umgebung (beidseits der Strecke Bachläufe, angrenzende Bebauung sowie naturschutzrechtliche Fragen) liegt die Strecke im Bereich des Bahnübergangs bei km 73,8 in einer langgezogenen Kurve. Und diese hat eine Überhöhung von 120 mm. Der zulässige Grenzwert im Bahnsteigbereich liegt aber bei höchstens 110 mm. Derzeit wird geprüft, ob die Überhöhung reduziert werden kann. Damit wäre eine geringfügige Absenkung der zulässigen Höchst­geschwindigkeit und eine Verlängerung der Fahrzeit im Sekundenbereich verbunden. Ein Bau der Bahnsteige außerhalb der Kurve ist nicht möglich, weil dann die Wege für die Fahrgäste viel zu lang und damit unattraktiv würden.

"

 






Güterverkehr (
Fahrzeiten):
 

  Coronabedingt braucht der Flughafen in Zürich kaum noch Kraftstoff, sodaß die Kerosinzüge von und nach Mainz seit Ende April bis mindestens August eingestellt sind. Ob und wie es dann weitergeht, werden wir sehen...

 

  Änderungen beim Schwenninger Ölzug:

- Früher fuhr der beladene Zug mit 18 Wagen nach Hausach und wurde dort geteilt. Die Lok fuhr gegen 6:30 Uhr mit den ersten 9 Wagen nach Villingen, dann leer retour und zwischen 8:30 - 9:00 Uhr dann mit dem Rest bergwärts. Seit ein paar Wochen wird dies oft (aber auch nicht immer!) anders gehandhabt! Der erste Teil fährt wie gehabt nach Villingen, die Lok bleibt dann aber stehen. Stattdessen fährt die Lok, die frühmorgens die Übergabe nach Villingen brachte, leer nach Hausach und holt dort den zweiten Teil. Aus diesem Grund kann die Abfahrt schon deutlich früher als bisher liegen (~ 7:30 Uhr ab Hausach). Nicht daß jemand von euch stundenlang auf den zweiten Teil wartet... :-) 

 

 

  Wie die Drehscheibe in der Jänner-Ausgabe 2019 meldete, befanden sich die Industriegleise der Anschlußstelle Rammelswiesen in einem recht schlechten Zustand. Der Gemeinderat Villingen-Schwenningen hat im November nun beschlossen, 450.000 Euro für die Modernisierung von vier Abschnitten (davon zwei Weichen) zur Verfügung zu stellen, um eine behördliche Stillegung zu verhindern. Die Arbeiten wurden im April 2019 erfolgreich abgeschlossen.

 

 


Fernverkehr
 

  Die Wochenend-IC 2004/2005/2006 (Emden-Konstanz) machen in diesem Jahr erstmals eine längere Sommerpause: In der Hauptsaison zwischen Anfang August und Mitte Oktober enden die Touri-IC von Norden kommend bereits in Karlsruhe, bzw. Offenburg. Als Grund werden zumindest zeitweise Bahnsteigarbeiten in Konstanz genannt. Warum man die Fernzüge dann aber nicht wie in den Vorjahren auch zumindest bis Villingen, Immendingen oder Singen fähhrt, bleibt wohl ein Geheimnis de Bahn...

 

 

 Sonstiges

 

  Im Bahnhof Villingen starteten im April 2020 die Bahnsteig-Modernisierungsarbeiten. Für rund 14 Millionen Euro werden in den nächsten Monaten die Bahnsteige erneuert und auf 55cm erhöht sowie zwei Aufzüge errichtet. Presseartikel im SchwaBo.

 

  Nach Sturmtief SABINE war die Schwarzwaldbahn zwei Wochen zwischen Villingen und Hornberg gesperrt (auf der Rampe" war die Oberleitung an mehreren Stellen unterbrochen; Fahrleitungsmasten waren umgeknickt; Erdrutsch). Am Montag, 24. Februar ist der Verkehr dann endlich wieder angelaufen, wenn auch bis zum 10. März nur eingleisig, was dazu führt, daß sich einzelne Züge (vor allem morgens) leicht verspäten können, in der ersten Woche fiel z.B. der Schülerzug von Triberg bis Villingen aus. Am 27. Februar 2020 kam es durch Sturm BIANCA abermals zu einem Streckenunterbruch, da im Bereich Seelenwald ein Baum auf den RE 4735 gefallen ist. Verletzt wurde glücklicherweise niemand, die Reisenden wurden ins örtliche Gemeindehaus gebracht und später weiterbefördert. Am 01. März 2020 wurde die Schwarzwaldbahn dann nach zweieinhalb Tagen Pause wieder geöffnet. Pressebericht.

 

  Zum 6. Jänner 2019 schloß die Schwarzwald-Modell-Bahn in Hausach nach über 15 Jahren endgültig ihre Pforten. Offenbar soll auf dem Gelände ein weiterer Lebensmittelmarkt entstehen...

 

   Anfang Juni 2019 wurde der seit Jahren in Villingen hinterstellte Vt11.5 vom Schrottgleis in den Güterbahnhof gezogen und soll dort in den nächsten Wochen verschrottet werden. Interessenten für eine Übernahme haben sich leider nicht gefunden.   Nähere Infos.