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NEWS (neueste/wichtigste Meldungen oben, der Rest ist eingeordnet)
 

  Schon mal für eure Langzeitplanung: 2021 ist die Schwarzwaldbahn zwischen Hausach und St. Georgen von März bis November(!) gesperrt (von den BW-Sommerferien abgesehen). Neben umfangreichen Gleisbauarbeiten sollen wohl auch Tunnel saniert respektive ausgeweitet werden. Wer die Schwarzwaldbahn also nochmals mit "altem Flair" fotografieren will, sollte sich tunlichst sputen...

 

 

Regionalverkehr

 

  In den Jahren 2018 und 2019 gab es bekanntermaßen zwei Fahrradexpreß-Zugpaare von Ulm nach Donaueschingen. Zum Fahrplanwechsel  2020 wurde der Zweistundentakt im Donautal allerdings wochentags zeitweise auf einen Stundentakt verdichtet. In diesem Zusammenhang erhielt die 218er mit ihren n-Wagen einen neuen Umlauf. Dann kam Corona und alles wurde abgesagt. Anschließend hat irgendwer gemerkt, daß die guten alten n-Wagen mit ihren schwergängigen Türen wahre Todesfallen sind und im DB-Konzern vorsichtshalber nicht mehr eingesetzt werden sollen (was sagen eigentich die Jungs&Mädels beim Fernverkehr zu ihren BistroCafes?!), die betreffenden Züge wurden mit Triebwagen gefahren. 

Ende Juli kam dann heraus, daß die n-Wagen tatsächlich nicht mehr zurückkehren werden, stattdessen soll unten stehender Umlauf während der Sommerferien sowie wochenends bis Ende Oktober mit Doppelstockwagen fahren. Neu wird nun zwei Stunden später als bislang gedieselt, das heißt Ulm ab 10:17 und 16:17 / Donaueschingen ab 13:21 und 19:21 Uhr.

Kommentar: Es ist beachtlich, wie schnell man eine Lösung gefunden hat. Allerdings finde ich als Außenstehender, daß die Fahrzeiten für die Durchschnittsradler in beide Richtungen deutlich zu spät sind (wer will schon abends um acht ausm Donautal heim?). Man wird das Gefühl nicht los, als daß man sich mit möglichst geringen Kosten ein Feigenblatt ins Schaufenster hat stellen wollen...

 

In den Sommerferien, sowie an Wochenenden bis Ende Oktober mit 218 und Dostos (wenn nicht doch mal wieder 612 odr 628 aushelfen)

Ulm - RE 22596 - Donaueschingen - RE 22597 - Ulm - RE 22598 - Donaueschingen - RE 22599 - Ulm.

 

 

 

 

  Im Dezember 2016 wurde ein Gutachten vorgestellt, welches die Erweiterung des Rinszugs bis St. Georgen empfiehlt. Dadurch könnten Direktverbindungen bis Rottweil angeboten werden. Eine Verlängerung der HzL-Züge bis zur Sommerau oder gar bis Triberg soll sich aber nicht lohnen. Presseberichte: Eins und Zwei und noch ein ausführlicher Bericht aus der Drehscheibe (Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der DS-Redaktion):

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Inzwischen liegen die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie für eine Verlängerung des Ringzugs von Villingen nach St. Georgen mit vier zusätzlichen Haltepunkten vor. Insgesamt gehen die Gutachter von Kosten in Höhe von mindestens 10 Mio. Euro netto aus. Werden zusätzlich Aufzüge und weitere optionale Bahnsteigzugänge errichtet, ist mit 12 Mio. Euro zu rechnen. Die Räte des Schwarzwald-Baar-Kreises wollen die Ringzug-Verlängerung in das im Entstehen befindliche Konzept „Zukunft Ringzug“ einbinden, über das in der nächsten Mel­dung berichtet wird.

Doch zunächst ein Blick auf die geplanten vier neuen Stationen, die alle je zwei Außenbahnsteige mit 120 m Länge, 55 cm Höhe und 2,5 m Breite erhalten. Villingen West entsteht unmittelbar westlich der Brücke über die Richthofenstraße, von der aus auch der Zugang erfolgt. Neben der schon vorhandenen Besiedlung soll in fußläufiger Entfernung in naher Zukunft neben Wohnungen auch ein städtisches Dienstleistungszentrum entstehen, in das die beiden Rathäuser der Doppelstadt Villingen-Schwenningen verlagert werden. Arbeitstäglich wird eine vierstellige Zahl an Ein- und Aussteigern prognostiziert. Der Hp Peterzell Schoren ist im Bereich der früheren Station Peterzell-Königsfeld um km 75,3 etwa 200 m nördlich des Bahnübergangs der Groppertalstraße geplant. St. Georgen Industrie liegt um die Eisenbahnüberführung Bruderhausweg in km 72,4.

Während diese drei Stationen recht problemlos in der Umsetzung sind, ist die Situation beim Hp Peterzell Dorf etwas komplexer. Neben Zwängen durch die Umgebung (beidseits der Strecke Bachläufe, angrenzende Bebauung sowie naturschutzrechtliche Fragen) liegt die Strecke im Bereich des Bahnübergangs bei km 73,8 in einer langgezogenen Kurve. Und diese hat eine Überhöhung von 120 mm. Der zulässige Grenzwert im Bahnsteigbereich liegt aber bei höchstens 110 mm. Derzeit wird geprüft, ob die Überhöhung reduziert werden kann. Damit wäre eine geringfügige Absenkung der zulässigen Höchst­geschwindigkeit und eine Verlängerung der Fahrzeit im Sekundenbereich verbunden. Ein Bau der Bahnsteige außerhalb der Kurve ist nicht möglich, weil dann die Wege für die Fahrgäste viel zu lang und damit unattraktiv würden.

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Güterverkehr (
Fahrzeiten):
 

  Coronabedingt braucht der Flughafen in Zürich kaum noch Kraftstoff, sodaß die Kerosinzüge von und nach Mainz seit Ende April bis mindestens Jahresende 2020 eingestellt sind. Ob und wie es dann weitergeht, werden wir sehen, zumal die Schwarzwaldbahn ja 2021 längere Zeit wegen Bauarbeiten gesperrt sein wird...

 

  Änderungen beim Schwenninger Ölzug:

- Früher fuhr der beladene Zug mit 18 Wagen nach Hausach und wurde dort geteilt. Die Lok fuhr gegen 6:30 Uhr mit den ersten 9 Wagen nach Villingen, dann leer retour und zwischen 8:30 - 9:00 Uhr dann mit dem Rest bergwärts. Seit ein paar Wochen wird dies oft (aber auch nicht immer!) anders gehandhabt! Der erste Teil fährt wie gehabt nach Villingen, die Lok bleibt dann aber stehen. Stattdessen fährt die Lok, die frühmorgens die Übergabe nach Villingen brachte, leer nach Hausach und holt dort den zweiten Teil. Aus diesem Grund kann die Abfahrt schon deutlich früher als bisher liegen (~ 7:30 Uhr ab Hausach). Nicht daß jemand von euch stundenlang auf den zweiten Teil wartet... :-) 

 

 

 


Fernverkehr
 

  Die Wochenend-IC 2004/2005/2006 (Emden-Konstanz) machen in diesem Jahr erstmals eine längere Pause. Zwischen August und Dezember sind die komplett ausfällig da ursprünglich hier eine längere Baustelle geplant war. Die Bauarbeiten wurden zwar Wochen vorher abgesagt,  für DB Fernverkehr war es zeitlich aber nicht mehr möglich, wieder Personal aufzutreiben...  

 

 

 

 Sonstiges

 

  Am 9. Juli 2020 rollte ein brennender Arbeitstriebwagen führerlos durchs Kinzigtal. Der Zug war auf der Fahrt von Villingen nach Offenburg, als Rauch ausbrach. Weitere Infos und Videos:   Klick!    Klick!    Klick!    Klick!     Klick!

 

  Im Bahnhof Villingen starteten im April 2020 die Bahnsteig-Modernisierungsarbeiten. Für rund 14 Millionen Euro werden in den nächsten Monaten die Bahnsteige erneuert und auf 55cm erhöht sowie zwei Aufzüge errichtet. Presseartikel im SchwaBo.

 

  Zum 6. Jänner 2019 schloß die Schwarzwald-Modell-Bahn in Hausach nach über 15 Jahren endgültig ihre Pforten. Offenbar soll auf dem Gelände ein weiterer Lebensmittelmarkt entstehen...

 

   Anfang Juni 2019 wurde der seit Jahren in Villingen hinterstellte Vt11.5 vom Schrottgleis in den Güterbahnhof gezogen und soll dort in den nächsten Wochen verschrottet werden. Interessenten für eine Übernahme haben sich leider nicht gefunden.   Nähere Infos.