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NEWS (neueste/wichtigste Meldungen oben, der Rest ist eingeordnet)
 

 

  Infos zur Räder-Problematik findet ihr auf einer Sonderseite.

Kurz zusammengefaßt:

Aktuell wird versucht, den Regelfahrplan zu fahren.

Alle  Garnituren sind gedreht.

DesiroHC im Einsatz.

SBB-Verstärkerzüge ab Ende Juni.

 

 

  Am Sonntagabend (19.06.22) kam es im Bereich Schonachbach (kurz nach dem Bahnhof Triberg in Richtung Hornberg) zu einem größeren Böschungsbrand. Die Strecke war für mehrere Stunden zwischen St. Georgen und Hornberg gesperrt, diverse Feuerwehren waren im Einsatz. Die Brandursache ist noch unklar. Pressebericht beim SchwaBo, Bilder gibts für Facebook-Jünger auch bei der Feuerwehr Triberg.

 

 

Regionalverkehr

 

  Die unendliche Geschichte geht weiter: Der bekannte 218-Umlauf im Donautal wurde im Frühjahr 2022 eigentlich endgültig beendet. Die Betonung liegt auf "eigentlich". Denn seit Beginn des Sommerfahrplans tauchten doch gelegentlich wieder Dosto-Wagen mit 218 zwischen Ulm und Donaueschingen auf. Ob das nun Ausnahmen waren, oder ob wir die Sommermonate über wieder regelmäßiger die Windmühlen im Einsatz sehen sollten, weiß ich leider nicht. Aber wenn, dann sollten sie wie folgt verkehren. :-)

Ulm 10:17 - RE 3210 - 12:35 Donaueschingen 13:21 - RE 3221 - 15:41 Ulm

Ulm 16:17 - RE 3222 - 18:35 Donaueschingen 19:21 - RE 3233 - 21:41 Ulm

 

 

 

  Im Dezember 2016 wurde ein Gutachten vorgestellt, welches die Erweiterung des Rinszugs bis St. Georgen empfiehlt. Dadurch könnten Direktverbindungen bis Rottweil angeboten werden. Eine Verlängerung der HzL-Züge bis zur Sommerau oder gar bis Triberg soll sich aber nicht lohnen. Presseberichte: Eins und Zwei und noch ein ausführlicher Bericht aus der Drehscheibe (Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der DS-Redaktion):

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Inzwischen liegen die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie für eine Verlängerung des Ringzugs von Villingen nach St. Georgen mit vier zusätzlichen Haltepunkten vor. Insgesamt gehen die Gutachter von Kosten in Höhe von mindestens 10 Mio. Euro netto aus. Werden zusätzlich Aufzüge und weitere optionale Bahnsteigzugänge errichtet, ist mit 12 Mio. Euro zu rechnen. Die Räte des Schwarzwald-Baar-Kreises wollen die Ringzug-Verlängerung in das im Entstehen befindliche Konzept „Zukunft Ringzug“ einbinden, über das in der nächsten Mel­dung berichtet wird.

Doch zunächst ein Blick auf die geplanten vier neuen Stationen, die alle je zwei Außenbahnsteige mit 120 m Länge, 55 cm Höhe und 2,5 m Breite erhalten. Villingen West entsteht unmittelbar westlich der Brücke über die Richthofenstraße, von der aus auch der Zugang erfolgt. Neben der schon vorhandenen Besiedlung soll in fußläufiger Entfernung in naher Zukunft neben Wohnungen auch ein städtisches Dienstleistungszentrum entstehen, in das die beiden Rathäuser der Doppelstadt Villingen-Schwenningen verlagert werden. Arbeitstäglich wird eine vierstellige Zahl an Ein- und Aussteigern prognostiziert. Der Hp Peterzell Schoren ist im Bereich der früheren Station Peterzell-Königsfeld um km 75,3 etwa 200 m nördlich des Bahnübergangs der Groppertalstraße geplant. St. Georgen Industrie liegt um die Eisenbahnüberführung Bruderhausweg in km 72,4.

Während diese drei Stationen recht problemlos in der Umsetzung sind, ist die Situation beim Hp Peterzell Dorf etwas komplexer. Neben Zwängen durch die Umgebung (beidseits der Strecke Bachläufe, angrenzende Bebauung sowie naturschutzrechtliche Fragen) liegt die Strecke im Bereich des Bahnübergangs bei km 73,8 in einer langgezogenen Kurve. Und diese hat eine Überhöhung von 120 mm. Der zulässige Grenzwert im Bahnsteigbereich liegt aber bei höchstens 110 mm. Derzeit wird geprüft, ob die Überhöhung reduziert werden kann. Damit wäre eine geringfügige Absenkung der zulässigen Höchst­geschwindigkeit und eine Verlängerung der Fahrzeit im Sekundenbereich verbunden. Ein Bau der Bahnsteige außerhalb der Kurve ist nicht möglich, weil dann die Wege für die Fahrgäste viel zu lang und damit unattraktiv würden.

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Güterverkehr (
Fahrzeiten):
 

  Jahrelang war sie eine Konstante im Verkehr auf der Schwarzwaldbahn: Die Villinger Übergabe. An Werktagen ging es zwischen 15 und 16 Uhr von Villingen nach Offenburg. Doch nun ist Schluß damit! Da die Bildung der Üg nach Kornwestheim verlegt wurde, fährt sie zwar zumindest mal bis Ende März 2022 frühmorgens über Offenburg nach Villingen (ab dann auch übers Gäu), zurück geht es allerdings über Singen und die Gäubahn! Richtwert: Villingen ab 12 Uhr, Singen ab 14 Uhr. 

 

  Seit die Übergabe über die Gäubahn fährt, findet  der Ölverkehr wieder "wie früher" statt. Der Zug aus Karlsruhe wird in Hausach geteilt und anschließend in zwei Teilen von der Lok nach Villingen gebracht (die letzten Monate wurde für den zweiten Teil auch gerne mal die Lok aus der Übergabe verwendet, was regelmäßig  zu einer massiv verfrühten Abfahrt des 60244 führte)

 

  Seit Ende Februar 2022 ist der Kieszug aus der Winterpause zurück und dreht wieder zu gewohnter Stunde (Di+Do) seine Runde. Mangels Trägerzug (siehe Meldung Villinger Übergabe) findet die Rückführung mittwochs als eigenständiger Zug statt (GAG 60504, Villingen ab 12 Uhr), freitags werden die Kieswagen dem leeren Ölzug (ebenfalls 12 Uhr ab Villingen) angehängt.

 

 

 


Fernverkehr
 

  DSO vermeldet, daß die Schwarzwaldbahn im Sommer 2023 wieder einen täglichen regulären Fernverkehr erhalten könnte! Da die Gäubahn dort längere Zeit gesperrt sein wird, will man die Bodenseeregion mit zwei ICE-Paaren aus Hamburg ("IC26") an die große Weite Welt anbinden. Eingesetzt werden könnten ICE-T (Baureihe 411).

 

 Seit Fahrplanwechsel Mitte Dezember 2021 bestehen die Wochenend-InterCities nach Konstanz nicht mehr aus klassischen IC-Wagen sondern aus neuen Doppelstockwagen ("IC2"). Fahrzeiten, Verkehrstage und Ziele bleiben identisch, die Reisekultur bleibt auf der Strecke! Abteile: Fehlanzeige; Gastronimie: Fehlanzeige...

 

 

 Sonstiges

 

 Seit Ende November 2021 rollt der Verkehr auf der Schwarzwaldbahn wieder nach dem regulären Fahrplan. Während der 9monatigen Sperrung wurden die Gleise von Hornberg bis St. Georgen erneuert, Fels&Hangsicherungen durchgeführt sowie im Sommerautunnel gearbeitet.

Der EK hat mir freundlicherweise erlaubt, einen sehr informativen Bericht über die Bauarbeiten zu veröffentlichen KLICK! Herzlichen Dank!

 

  Ende September 2021 hat in Gutach die neue Schwarzwaldbahn-Modellbahn eröffnet. Bis vor wenigen Jahren war die Anlage in Hausach zu besichtigen, ehe man wegen des Abrisses des Gebäudes ausziehen musste. Nun werden Besucher täglich von 10 bis 18 Uhr in Gutach empfangen. www.schwarzwaldmodellbahn-gutach.de

 

  Am 25. September 2021 fand im Gremmelsbach-Tunnel eine großanlegte Rettungsübung statt. Rettungskräfte aus dem ganzen Landkreis waren im Einsatz um mehrere "verletzte Gleisbauarbeiter" aus dem Tunnel zu evakuieren. Pressebericht des SchwaBo.