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NEWS (neueste/wichtigste Meldungen oben, der Rest ist eingeordnet)
 

 

  Infos zur Räder-Problematik findet ihr auf einer Sonderseite.

Kurz zusammengefaßt:

Seit dem 16. November 2022 wird wieder ein regulärer Stundentakt angeboten.  Es wird zwischen Hornberg und St. Georgen nur das (geschliffene) rechte Gleis genutzt, sodaß zwingend in Hbg. und SGO gekreuzt werden muß. Verspätete Züge sorgen deshalb regelmäßig noch für kleinere Probleme.

Alle Garnituren wurden wieder "zurückgedreht", d.h. die Loks schauen wieder gen Bodensee.

 

 

Regionalverkehr

 

  Die unendliche Geschichte geht weiter: Der bekannte 218-Umlauf im Donautal wurde im Frühjahr 2022 eigentlich endgültig beendet. Die Betonung liegt auf "eigentlich". Denn seit Beginn des Sommerfahrplans tauchten doch gelegentlich wieder Dosto-Wagen mit 218 zwischen Ulm und Donaueschingen auf. Es gibt zwar keine Planbarkeit, aber wenn, dann sollten sie wie folgt verkehren. :-)

Ulm 10:17 - RE 3210 - 12:35 Donaueschingen 13:21 - RE 3221 - 15:41 Ulm

Ulm 16:17 - RE 3222 - 18:35 Donaueschingen 19:21 - RE 3233 - 21:41 Ulm

 

 

 

  Im Dezember 2016 wurde ein Gutachten vorgestellt, welches die Erweiterung des Rinszugs bis St. Georgen empfiehlt. Dadurch könnten Direktverbindungen bis Rottweil angeboten werden. Eine Verlängerung der HzL-Züge bis zur Sommerau oder gar bis Triberg soll sich aber nicht lohnen. Presseberichte: Eins und Zwei und noch ein ausführlicher Bericht aus der Drehscheibe (Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der DS-Redaktion):

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Inzwischen liegen die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie für eine Verlängerung des Ringzugs von Villingen nach St. Georgen mit vier zusätzlichen Haltepunkten vor. Insgesamt gehen die Gutachter von Kosten in Höhe von mindestens 10 Mio. Euro netto aus. Werden zusätzlich Aufzüge und weitere optionale Bahnsteigzugänge errichtet, ist mit 12 Mio. Euro zu rechnen. Die Räte des Schwarzwald-Baar-Kreises wollen die Ringzug-Verlängerung in das im Entstehen befindliche Konzept „Zukunft Ringzug“ einbinden, über das in der nächsten Mel­dung berichtet wird.

Doch zunächst ein Blick auf die geplanten vier neuen Stationen, die alle je zwei Außenbahnsteige mit 120 m Länge, 55 cm Höhe und 2,5 m Breite erhalten. Villingen West entsteht unmittelbar westlich der Brücke über die Richthofenstraße, von der aus auch der Zugang erfolgt. Neben der schon vorhandenen Besiedlung soll in fußläufiger Entfernung in naher Zukunft neben Wohnungen auch ein städtisches Dienstleistungszentrum entstehen, in das die beiden Rathäuser der Doppelstadt Villingen-Schwenningen verlagert werden. Arbeitstäglich wird eine vierstellige Zahl an Ein- und Aussteigern prognostiziert. Der Hp Peterzell Schoren ist im Bereich der früheren Station Peterzell-Königsfeld um km 75,3 etwa 200 m nördlich des Bahnübergangs der Groppertalstraße geplant. St. Georgen Industrie liegt um die Eisenbahnüberführung Bruderhausweg in km 72,4.

Während diese drei Stationen recht problemlos in der Umsetzung sind, ist die Situation beim Hp Peterzell Dorf etwas komplexer. Neben Zwängen durch die Umgebung (beidseits der Strecke Bachläufe, angrenzende Bebauung sowie naturschutzrechtliche Fragen) liegt die Strecke im Bereich des Bahnübergangs bei km 73,8 in einer langgezogenen Kurve. Und diese hat eine Überhöhung von 120 mm. Der zulässige Grenzwert im Bahnsteigbereich liegt aber bei höchstens 110 mm. Derzeit wird geprüft, ob die Überhöhung reduziert werden kann. Damit wäre eine geringfügige Absenkung der zulässigen Höchst­geschwindigkeit und eine Verlängerung der Fahrzeit im Sekundenbereich verbunden. Ein Bau der Bahnsteige außerhalb der Kurve ist nicht möglich, weil dann die Wege für die Fahrgäste viel zu lang und damit unattraktiv würden.

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Güterverkehr (
Fahrzeiten):
 

  Der Villinger Ölzug besteht seit ein paar Monaten aus quietscheblauen neuen Kesselwagen.

 

  Seit Ende Februar 2022 ist der Kieszug aus der Winterpause zurück und dreht wieder zu gewohnter Stunde (Di+Do) seine Runde. Mangels Trägerzug (siehe Meldung Villinger Übergabe) findet die Rückführung mittwochs als eigenständiger Zug statt (GAG 60504, Villingen ab 12 Uhr), freitags werden die Kieswagen dem leeren Ölzug (ebenfalls 12 Uhr ab Villingen) angehängt.

 

 

 


Fernverkehr
 

  Im nächsten Sommer wird die Gäubahn für mehrere Monate gesperrt. Um die Menschen am Bodensee nicht ganz von der großen weiten Welt abzukoppeln, soll es mehrere Fernzüge ab Konstanz geben. Täglich wird ein KISS von Stuttgart bis Konstanz über Karlsruhe fahren (morgens ab Stuttgart, nachmittags ab Konstanz), wochenends wird auch ein ICE-T aus Stralsund den Weg über den Schwarzwald nehmen (mittags ab, abends an Konstanz).

 

 Seit Fahrplanwechsel Mitte Dezember 2021 bestehen die Wochenend-InterCities nach Konstanz nicht mehr aus klassischen IC-Wagen sondern aus neuen Doppelstockwagen ("IC2"). Fahrzeiten, Verkehrstage und Ziele bleiben identisch, die Reisekultur bleibt auf der Strecke! Abteile: Fehlanzeige; Gastronomie: Minibar...

 

 

 Sonstiges

 

  Wegen der "Räderproblematik" entfallen die Tunnelfahrten Ende 2022 ersatzlos.

 

 Infos zu den "großen Bauarbeiten" im letzten Jahr: Der EK hat mir freundlicherweise erlaubt, einen sehr informativen Bericht über die Bauarbeiten zu veröffentlichen KLICK! Herzlichen Dank!

 

  Ende September 2021 hat in Gutach die neue Schwarzwaldbahn-Modellbahn eröffnet. Bis vor wenigen Jahren war die Anlage in Hausach zu besichtigen, ehe man wegen des Abrisses des Gebäudes ausziehen musste. Nun werden Besucher täglich von 10 bis 18 Uhr in Gutach empfangen. www.schwarzwaldmodellbahn-gutach.de