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NEWS (neueste/wichtigste Meldungen oben, der Rest ist eingeordnet)
 

 

  Anfang Juni wurde der seit Jahren in Villingen hinterstellte Vt11.5 vom Schrottgleis in den Güterbahnhof gezogen und soll dort in den nächsten Wochen verschrottet werden. Interessenten für eine Übernahme haben sich leider nicht gefunden.   Nähere Infos.

 

  Vom 20.07. bis zum  08.09.19 ist der Streckenabschnitt zwischen Immendingen und Engen gesperrt (ab dem 30.08. besteht die Sperrung schon ab Donaueschingen!). Es gibt Schienenersatzverkehr. Im Gegensatz zu früheren Sperrungen wird allerdings dieses Mal der Fernverkehr nicht auf Karlsruhe zurückgenommen, stattdessen fahren die InterCities bis Immendingen. Da die Garnituren in Offenburg übernachten, sind Leerfahrten nötig. Die Kerosinzüge entfallen natürlich während der Sperrung ebenfalls und werden wohl übers Rheintal umgeleitet.

 

 

 

Regionalverkehr

 

  Nachdem zum 30. April 2018 die (vorerst) letzten Dieselzüge von Donaueschingen nach Neustadt fuhren, herrscht dort seit dem 01.05. Schienenersatzverkehr, da die Bahnstrecke zur S-Bahn umgebaut und elektrifiziert wird. Ganz auf Entzug müssen die Freunde des gepflegten Fahrens bei offenem Fenster aber nicht sein, denn seit Anfang Mai 2018 gibt es zwei neue mit 218ern bespannte "FahrradExpresse" von Ulm nach Donaueschingen! Böse Zungen munkeln übrigens, daß eine Umstellung des Plans auf die Baureihe 245 mittelfristig in Planung sei!

 

Täglich (es ist aber Vorsicht geboten, es können auch 245, 612 oder gar 628 im Umlauf auftauchen)

Ulm - RE 22306 - Donaueschingen - RE 22321 - Ulm - RE 22318 - Donaueschingen - RE 22333 - Ulm.

 

 

  Im Dezember 2016 wurde ein Gutachten vorgestellt, welches die Erweiterung des Rinszugs bis St. Georgen empfiehlt. Dadurch könnten Direktverbindungen bis Rottweil angeboten werden. Eine Verlängerung der HzL-Züge bis zur Sommerau oder gar bis Triberg soll sich aber nicht lohnen. Presseberichte: Eins und Zwei und noch ein ausführlicher Bericht aus der Drehscheibe (Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der DS-Redaktion):

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Inzwischen liegen die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie für eine Verlängerung des Ringzugs von Villingen nach St. Georgen mit vier zusätzlichen Haltepunkten vor. Insgesamt gehen die Gutachter von Kosten in Höhe von mindestens 10 Mio. Euro netto aus. Werden zusätzlich Aufzüge und weitere optionale Bahnsteigzugänge errichtet, ist mit 12 Mio. Euro zu rechnen. Die Räte des Schwarzwald-Baar-Kreises wollen die Ringzug-Verlängerung in das im Entstehen befindliche Konzept „Zukunft Ringzug“ einbinden, über das in der nächsten Mel­dung berichtet wird.

Doch zunächst ein Blick auf die geplanten vier neuen Stationen, die alle je zwei Außenbahnsteige mit 120 m Länge, 55 cm Höhe und 2,5 m Breite erhalten. Villingen West entsteht unmittelbar westlich der Brücke über die Richthofenstraße, von der aus auch der Zugang erfolgt. Neben der schon vorhandenen Besiedlung soll in fußläufiger Entfernung in naher Zukunft neben Wohnungen auch ein städtisches Dienstleistungszentrum entstehen, in das die beiden Rathäuser der Doppelstadt Villingen-Schwenningen verlagert werden. Arbeitstäglich wird eine vierstellige Zahl an Ein- und Aussteigern prognostiziert. Der Hp Peterzell Schoren ist im Bereich der früheren Station Peterzell-Königsfeld um km 75,3 etwa 200 m nördlich des Bahnübergangs der Groppertalstraße geplant. St. Georgen Industrie liegt um die Eisenbahnüberführung Bruderhausweg in km 72,4.

Während diese drei Stationen recht problemlos in der Umsetzung sind, ist die Situation beim Hp Peterzell Dorf etwas komplexer. Neben Zwängen durch die Umgebung (beidseits der Strecke Bachläufe, angrenzende Bebauung sowie naturschutzrechtliche Fragen) liegt die Strecke im Bereich des Bahnübergangs bei km 73,8 in einer langgezogenen Kurve. Und diese hat eine Überhöhung von 120 mm. Der zulässige Grenzwert im Bahnsteigbereich liegt aber bei höchstens 110 mm. Derzeit wird geprüft, ob die Überhöhung reduziert werden kann. Damit wäre eine geringfügige Absenkung der zulässigen Höchst­geschwindigkeit und eine Verlängerung der Fahrzeit im Sekundenbereich verbunden. Ein Bau der Bahnsteige außerhalb der Kurve ist nicht möglich, weil dann die Wege für die Fahrgäste viel zu lang und damit unattraktiv würden.

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Güterverkehr (
Fahrzeiten):
 

  Seit Jahresanfang 2019 hat sich die Zahl der Güterzüge auf der Schwarzwaldbahn deutlich erhöht. Es verkehren pro Woche sieben leere Kerosinzügen, die vom Airport Zürich kommend gen Mainz fahren, bespannt mit privaten Traxx-, Taurus- und Vectrion-Lokomotiven (z.B. SBB Cargo, railpool, WRS, Hupac ). Die anfängliche Befristung bis Anfang Februar wurde zwischenzeitlich aufgehoben - die Züge sollen somit das ganze Fahrplanjahr durch rollen... Fahrzeiten der Planzüge.

 

  Der Kieszug hat sich aus der Winterpause zurückgemeldet und dreht wieder wie gehabt an Di und Do seine Runden. Fahrzeiten.

 

  Wie die Drehscheibe in der Jänner-Ausgabe meldete, befanden sich die Industriegleise der Anschlußstelle Rammelswiesen in einem recht schlechten Zustand. Der Gemeinderat Villingen-Schwenningen hat im November nun beschlossen, 450.000 Euro für die Modernisierung von vier Abschnitten (davon zwei Weichen) zur Verfügung zu stellen, um eine behördliche Stillegung zu verhindern. Die Arbeiten wurden im April 2019 erfolgreich abgeschlossen.

 

 


Fernverkehr
 

  Bei den Wochenend-IC 2004-7 (Emden-Konstanz) wurde zum Fahrplanwechsel im Dezember 2018 der Abteilwagen (Avmz) durch einen Großraumwagen (Apmz) ersetzt. Zum Sommerfahrplan 2019 kehrten die gewohnten Abteile wieder zurück. Vermutlich wurden die Avmz aus den Umläufen genommen, um sie einem neuerlichen Refit (z.B. Ausstattung mit unbequemen Sitzen) zu unterziehen. Für Wagenfans ebenfalls interessant dürfte sein, daß die InterCities nun planmäßig einen Bpwmz (deklassierter Großraum, im unmodernisierten Zustand mit seeeehr bequemen Sitzen) mitführen.  

 

 

 Sonstiges

 

  Zum 6. Jänner 2019 schloß die Schwarzwald-Modell-Bahn in Hausach nach über 15 Jahren endgültig ihre Pforten. Offenbar soll auf dem Gelände ein weiterer Lebensmittelmarkt entstehen...