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NEWS (neueste/wichtigste Meldungen oben, der Rest ist eingeordnet)
 

  Nach Sturmtief SABINE war die Schwarzwaldbahn zwei Wochen zwischen Villingen und Hornberg gesperrt (auf der Rampe" war die Oberleitung an mehreren Stellen unterbrochen; Fahrleitungsmasten waren umgeknickt; Erdrutsch). Am Montag, 24. Februar ist der Verkehr dann endlich wieder angelaufen (wenn auch noch eine gewisse Zeit lang nur eingleisig).

 

 

  Zwischen Oktober und Dezember 2019 legten die WRS-Kerosinzüge eine konspirative Pause ein. Seit dem Fahrplanwechsel am 15.12.19 rollen sie zwar wieder über den Schwarzwald, allerdings wird nur noch der Montagszug (Richtzeit 13 Uhr Villingen) fotogen fahren, die restlichen Züge rollen erst gegen Mitternacht durch Villingen. Die genauen Fahrzeiten habe ich zwischenzeitlich eingepflegt.

 

 

 

 

Regionalverkehr

 

  In den Jahren 2018 und 2019 gab es bekanntermaßen zwei Fahrradexpreß-Zugpaare von Ulm nach Donaueschingen. Zum Fahrplanwechsel wurde der Zweistundentakt im Donautal allerdings wochentags zeitweise auf einen Stundentakt verdichtet. In diesem Zusammenhang erhielt die 218er mit ihren n-Wagen einen neuen Umlauf. Während wochenends zumindest in der Saison  weiterhin wie bisher gefahren wird, geht es werktags nur noch einmal durchs schöne Donautal, dies allerdings saisonunabhängig (Ulm ab 09:17 / Villingen ab 14:12 Uhr).

 

Werktags

Ulm - RE 22308 - Villingen - RE 22327 - Ulm.

 

An Sa, So und feiertags (ab Mai 2020)

Ulm - RE 22346 - Donaueschingen - RE 22347 - Ulm - RE 22348 - Donaueschingen - RE 22349 - Ulm.

 

 

 

  Im Dezember 2016 wurde ein Gutachten vorgestellt, welches die Erweiterung des Rinszugs bis St. Georgen empfiehlt. Dadurch könnten Direktverbindungen bis Rottweil angeboten werden. Eine Verlängerung der HzL-Züge bis zur Sommerau oder gar bis Triberg soll sich aber nicht lohnen. Presseberichte: Eins und Zwei und noch ein ausführlicher Bericht aus der Drehscheibe (Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der DS-Redaktion):

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Inzwischen liegen die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie für eine Verlängerung des Ringzugs von Villingen nach St. Georgen mit vier zusätzlichen Haltepunkten vor. Insgesamt gehen die Gutachter von Kosten in Höhe von mindestens 10 Mio. Euro netto aus. Werden zusätzlich Aufzüge und weitere optionale Bahnsteigzugänge errichtet, ist mit 12 Mio. Euro zu rechnen. Die Räte des Schwarzwald-Baar-Kreises wollen die Ringzug-Verlängerung in das im Entstehen befindliche Konzept „Zukunft Ringzug“ einbinden, über das in der nächsten Mel­dung berichtet wird.

Doch zunächst ein Blick auf die geplanten vier neuen Stationen, die alle je zwei Außenbahnsteige mit 120 m Länge, 55 cm Höhe und 2,5 m Breite erhalten. Villingen West entsteht unmittelbar westlich der Brücke über die Richthofenstraße, von der aus auch der Zugang erfolgt. Neben der schon vorhandenen Besiedlung soll in fußläufiger Entfernung in naher Zukunft neben Wohnungen auch ein städtisches Dienstleistungszentrum entstehen, in das die beiden Rathäuser der Doppelstadt Villingen-Schwenningen verlagert werden. Arbeitstäglich wird eine vierstellige Zahl an Ein- und Aussteigern prognostiziert. Der Hp Peterzell Schoren ist im Bereich der früheren Station Peterzell-Königsfeld um km 75,3 etwa 200 m nördlich des Bahnübergangs der Groppertalstraße geplant. St. Georgen Industrie liegt um die Eisenbahnüberführung Bruderhausweg in km 72,4.

Während diese drei Stationen recht problemlos in der Umsetzung sind, ist die Situation beim Hp Peterzell Dorf etwas komplexer. Neben Zwängen durch die Umgebung (beidseits der Strecke Bachläufe, angrenzende Bebauung sowie naturschutzrechtliche Fragen) liegt die Strecke im Bereich des Bahnübergangs bei km 73,8 in einer langgezogenen Kurve. Und diese hat eine Überhöhung von 120 mm. Der zulässige Grenzwert im Bahnsteigbereich liegt aber bei höchstens 110 mm. Derzeit wird geprüft, ob die Überhöhung reduziert werden kann. Damit wäre eine geringfügige Absenkung der zulässigen Höchst­geschwindigkeit und eine Verlängerung der Fahrzeit im Sekundenbereich verbunden. Ein Bau der Bahnsteige außerhalb der Kurve ist nicht möglich, weil dann die Wege für die Fahrgäste viel zu lang und damit unattraktiv würden.

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Güterverkehr (
Fahrzeiten):
 

  Seit Jahresanfang 2019 hat sich die Zahl der Güterzüge auf der Schwarzwaldbahn deutlich erhöht. Es verkehren pro Woche sieben leere Kerosinzügen, die vom Airport Zürich kommend gen Mainz fahren, bespannt mit privaten Traxx-, Taurus- und Vectrion-Lokomotiven (z.B. SBB Cargo, railpool, WRS, Hupac ).  Bitte in diesem Zusammenhang auch die Meldung ganz oben beachten.  Fahrzeiten der Planzüge.

 

  Wie die Drehscheibe in der Jänner-Ausgabe meldete, befanden sich die Industriegleise der Anschlußstelle Rammelswiesen in einem recht schlechten Zustand. Der Gemeinderat Villingen-Schwenningen hat im November nun beschlossen, 450.000 Euro für die Modernisierung von vier Abschnitten (davon zwei Weichen) zur Verfügung zu stellen, um eine behördliche Stillegung zu verhindern. Die Arbeiten wurden im April 2019 erfolgreich abgeschlossen.

 

 


Fernverkehr
 

  Die Wochenend-IC 2004-7 (Emden-Konstanz) fahren auch im neuen Fahrplanjahr 2020 in der gewohnten Zeitlage. Leider werden die erst zum letzten Fahrplanjahr eingeführten deklassierten Großraumwagen (Bpwmz, teils mit sehr bequemen Sitzen!) wieder aus den Umläufen genommen und durch gewöhnliche Großraumwagen ersetzt. Außerdem werden die Abteilwagen 1. Klasse (Avm) blöderweise durch modernisierte Großraumwagen (Apmmz) ersetzt; dies hängt damit zusammen, daß die Garnituren künftig nicht mehr nur zwischen Nordsee und Süddeutschland pendeln, sondern noch weitere Leistungen zwischen Hamburg und Köln erbringen werden. Für Fotofreunde nicht ganz uninteressant: Planmäßig fahren die Garnituren (anders als in den Vorjahren) nun mit der Lok voraus nach Konstanz.

 

 

 Sonstiges

 

  Seit Ende Oktober steht in Villingen die Ulmer 218 494 als Schneepfluglok und wartet dort "under the bridge" auf Einsätze.

 

  Zum 6. Jänner 2019 schloß die Schwarzwald-Modell-Bahn in Hausach nach über 15 Jahren endgültig ihre Pforten. Offenbar soll auf dem Gelände ein weiterer Lebensmittelmarkt entstehen...

 

   Anfang Juni 2019 wurde der seit Jahren in Villingen hinterstellte Vt11.5 vom Schrottgleis in den Güterbahnhof gezogen und soll dort in den nächsten Wochen verschrottet werden. Interessenten für eine Übernahme haben sich leider nicht gefunden.   Nähere Infos.