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NEWS (neueste/wichtigste Meldungen oben, der Rest ist eingeordnet)
 

 

  Seit Jahresanfang 2019 hat sich die Zahl der Güterzüge auf der Schwarzwaldbahn deutlich erhöht. Neben pro Woche sieben leeren Kerosinzügen, die vom Airport Zürich kommend gen Mainz fahren, wurden in der ersten Betriebswoche auch schon mehrere Sonderleistungen derselben Relation gesichtet - bespannt mit privaten Traxx-Lokomotiven (z.B. SBB Cargo, railpool). Bislang sind die Zugverkehre nur bis Anfang Februar geplant. Fahrzeiten der Planzüge.

 

  Zum 6. Jänner 2019 schloß die Schwarzwald-Modell-Bahn in Hausach nach über 15 Jahren endgültig ihre Pforten. Offenbar soll auf dem Gelände ein weiterer Lebensmittelmarkt entstehen... 

 

 

Regionalverkehr

 

  Nachdem zum 30. April 2018 die (vorerst) letzten Dieselzüge von Donaueschingen nach Neustadt fuhren, herrscht dort seit dem 01.05. Schienenersatzverkehr, da die Bahnstrecke zur S-Bahn umgebaut und elektrifiziert wird. Entsprechend war der letzte Apriltag auch der letzte Einsatztag einer Ulmer 218 nach Neustadt (für die Chronisten: 218 427 erbrachte die Leistungen). Ganz auf Entzug müssen die Freunde des gepflegten Fahrens bei offenem Fenster aber nicht sein, denn seit Anfang Mai gibt es zwei neue mit 218ern bespannte "FahrradExpresse" von Ulm nach Donaueschingen! Da Ulm seine "neuen" 612er noch immer nicht im Griff hat wurde der Einsatz der 218er im September übrigens bis auf weiteres für Mo-Fr verlängert - auch ins Jahr 2019 hinein! :-)

An Mo-Fr, in der Fahrradsaison wieder täglich

Ulm - RE 22306 - Donaueschingen - RE 22321 - Ulm - RE 22318 - Donaueschingen - RE 22333 - Ulm.

 

 

  Im Dezember 2016 wurde ein Gutachten vorgestellt, welches die Erweiterung des Rinszugs bis St. Georgen empfiehlt. Dadurch könnten Direktverbindungen bis Rottweil angeboten werden. Eine Verlängerung der HzL-Züge bis zur Sommerau oder gar bis Triberg soll sich aber nicht lohnen. Presseberichte: Eins und Zwei und noch ein ausführlicher Bericht aus der Drehscheibe (Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der DS-Redaktion):

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Inzwischen liegen die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie für eine Verlängerung des Ringzugs von Villingen nach St. Georgen mit vier zusätzlichen Haltepunkten vor. Insgesamt gehen die Gutachter von Kosten in Höhe von mindestens 10 Mio. Euro netto aus. Werden zusätzlich Aufzüge und weitere optionale Bahnsteigzugänge errichtet, ist mit 12 Mio. Euro zu rechnen. Die Räte des Schwarzwald-Baar-Kreises wollen die Ringzug-Verlängerung in das im Entstehen befindliche Konzept „Zukunft Ringzug“ einbinden, über das in der nächsten Mel­dung berichtet wird.

Doch zunächst ein Blick auf die geplanten vier neuen Stationen, die alle je zwei Außenbahnsteige mit 120 m Länge, 55 cm Höhe und 2,5 m Breite erhalten. Villingen West entsteht unmittelbar westlich der Brücke über die Richthofenstraße, von der aus auch der Zugang erfolgt. Neben der schon vorhandenen Besiedlung soll in fußläufiger Entfernung in naher Zukunft neben Wohnungen auch ein städtisches Dienstleistungszentrum entstehen, in das die beiden Rathäuser der Doppelstadt Villingen-Schwenningen verlagert werden. Arbeitstäglich wird eine vierstellige Zahl an Ein- und Aussteigern prognostiziert. Der Hp Peterzell Schoren ist im Bereich der früheren Station Peterzell-Königsfeld um km 75,3 etwa 200 m nördlich des Bahnübergangs der Groppertalstraße geplant. St. Georgen Industrie liegt um die Eisenbahnüberführung Bruderhausweg in km 72,4.

Während diese drei Stationen recht problemlos in der Umsetzung sind, ist die Situation beim Hp Peterzell Dorf etwas komplexer. Neben Zwängen durch die Umgebung (beidseits der Strecke Bachläufe, angrenzende Bebauung sowie naturschutzrechtliche Fragen) liegt die Strecke im Bereich des Bahnübergangs bei km 73,8 in einer langgezogenen Kurve. Und diese hat eine Überhöhung von 120 mm. Der zulässige Grenzwert im Bahnsteigbereich liegt aber bei höchstens 110 mm. Derzeit wird geprüft, ob die Überhöhung reduziert werden kann. Damit wäre eine geringfügige Absenkung der zulässigen Höchst­geschwindigkeit und eine Verlängerung der Fahrzeit im Sekundenbereich verbunden. Ein Bau der Bahnsteige außerhalb der Kurve ist nicht möglich, weil dann die Wege für die Fahrgäste viel zu lang und damit unattraktiv würden.

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Güterverkehr (
Fahrzeiten):
 

  Der Kieszug hat sich in die Winterpause verabschiedet und dreht nur noch selten seine Runden. 

 

 


Fernverkehr
 

  Die Wochenend-IC 2004-7 (Emden-Konstanz) werden auch im neuen Fahrplan 2018/19 wie gehabt verkehren, einzige Änderung wird sein, daß der äußerst gemütliche 1.-Klasse-Abteilwagen leider durch einen mistigen Großraum ersetzt wird. 

 

 

 Sonstiges

 

  In Villingen steht zur Zeit die Ulmer 218 494 "unter der Brücke" unter der strengen Bewachung des Stellwerkspersonals und wartet auf Einsätze als Schneepfluglok.

 

  Von Anfang Juni bis Anfang August 2018 fanden im Bereich Triberg/Seelenwald Hangsicherungsmaßnahmen statt. Hierfür wurden zeitweise Züge im Gleiswechselbetrieb gefahren. Im Einsatz konnte Anfang Juni 225 133 gesichtet werden, die mit drei Wagen unterwegs war. Ende Juni wurde sie dann von der etwas seltsam lackierten 218 256 abgelöst, später war auch eine V100 der AVG im Einsatz. Für Teile der Arbeiten war sogar der Einsatz eines Helikopters nötig:  Zeitungsbericht des Schwarzwälder Boten